communale oö

Die communale oö ist Kulturprojekt und Veranstaltungsformat des Landes Oberösterreich. Sie verbindet historische Themen mit zeitgenössischer Kunst und fördert durch partizipative Formate kulturelle Selbstermächtigung, lokale Identität und regionale Vernetzung.
Das Thema der communale oö 2026 ist der Bauernkrieg von 1626. Dieser ist geprägt vom Mut der handelnden Menschen. Mut ist auch das Leitmotiv der communale oö 2026. Sie ist inspiriert vom Geist dieser Zeit und von der zivilgesellschaftlichen Haltung der Bevölkerung im Heute, die sich durch Offenheit und kulturelle Gestaltungskraft auszeichnet.
Mut soll nicht mit heroischen Posen aufgeladen werden, sondern einen kollektiven Raum für Dialog, Beteiligung, Zusammenarbeit und Transformation schaffen. Dieser Mut wird im Verlauf der communale oö 2026 in unterschiedlichen Kapiteln und Gemeinden sichtbar gemacht.
"Land und Wille"
OÖ. Geschichte als Konzerterlebnis
Wenn Geschichte zum Klingen kommt: „Land und Wille“ in Haag am Hausruck
Eindrucksvolle Klänge und eine Geschichte, die bis heute bewegt: „Land und Wille“ begeisterte im Rahmen der communale oö
Was passiert, wenn Geschichte nicht nur erzählt, sondern hörbar und spürbar wird? Die Antwort gab es beim Konzert „Land und Wille“. Im Rahmen der communale oö 2026 lud der OÖ. Blasmusikverband zu einer besonderen musikalischen Reise in die Zeit des Oberösterreichischen Bauernkriegs von 1626 – und das Publikum nahm diese Einladung bei den beiden Aufführungen in St. Agatha (30. Mai) und Haag am Hausruck (7. August) begeistert an.
Aufbegehren, Glaube, Zusammenhalt und der Wunsch nach Veränderung: Die Ereignisse des Jahres 1626 sind bis heute Teil der oberösterreichischen Geschichte. In „Land und Wille“ wurden sie zu einem eindrucksvollen musikalischen Erlebnis. Blasmusik, Gesang und gesprochenes Wort verbanden sich zu einer Geschichte, die zwischen historischen Ereignissen und aktuellen Fragen immer wieder Brücken schlug.
Die musikalische Grundlage dafür lieferte der gebürtige Haager Komponist Georg Wiesinger. Unter der Gesamtleitung von Hermann Pumberger entstand gemeinsam mit den Texten von Sarah Wassermair und Michael Schreckenberg ein Werk, das die dramatischen Geschehnisse musikalisch greifbar machte. Kevin Krennhuber führte als Sprecher und Erzähler durch die Geschichte und verlieh den Ereignissen eine zusätzliche, persönliche Stimme.
Für den passenden Klang sorgten die Marktmusikkapelle Haag am Hausruck, der Männergesangverein Haag am Hausruck und der Männergesangverein Grieskirchen-Tolleterau.
Für den OÖ. Blasmusikverband war „Land und Wille“ damit weit mehr als ein Konzert: Das Projekt zeigte, wie Blasmusik neue Wege gehen, historische Themen aufgreifen und Menschen auf ganz unterschiedliche Weise erreichen kann. Gleichzeitig brachte der OÖBV mit dem Konzert ein Stück oberösterreichischer Geschichte dorthin, wo sie einst selbst stattgefunden hat.
Sprecher Kevin Krennhuber
geboren 1978 in Linz
aufgewachsen in Wels und Kremsmünster
Mag. Phil. der Allgemeinen Sprachwissenschaft
Mehrjährige Schauspielausbildung in Wien, Paritätische Bühnenreife ebenda
Bühnen- und Filmschauspieler (Soko Donau, Bozenkrimi)
Sprecher für TV (ORF III, Servus TV) und Radio (Liferadio, Superfly, 88.6)
Wohnt und arbeitet zurzeit in Wien.